Diakonie Neuendettelsau

Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule

Sonderpädagogisches Förderzentrum Ansbach

Förderkurse Mathematik

Im Rahmen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes bieten wir Förderkurse in Mathematik an. Diese Kurse sind gedacht für Kinder an der Grundschule, die im Fach Mathematik noch Schwierigkeiten haben und denen Grundlagen fehlen. Es gibt 3 Kurse, die jeweils einmal in der Woche am Nachmittag stattfinden und insgesamt 8 – 10 Wochen dauern.

Kurs 1 (bis Weihnachten):
Gedacht für Zweitklässler zur Festigung des Zahlenraums bis 20.

Kurs 2 (Weihnachten bis Ostern):
Gedacht für Erstklässler zur Festigung des Zahlenraums bis 10

Kurs 3 (Ostern bis Sommer):
Gedacht für Erstklässler zur Festigung des Zahlenraums bis 10 und zur Orientierung bis 20.

Alle Kurse sind handlungsorientiert ausgelegt. Das heißt, durch den handelnden Umgang mit Zahlen und Mengen wird ein grundlegendes Verständnis von Rechnungen angestrebt. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Zahlenraum bis 10 und dem Verständnis von Strukturen, da dies die Grundlage ist für jegliches Rechnen auch bis in den höchsten Zahlenraum.

Ziel ist es, dass die Kinder merken: „Ich kann ja doch etwas in Mathe!“ und mehr Selbstbewusstsein entwickeln. Vielen Kindern reicht ein kleiner Anschub, um wieder bessere Leistungen zu erbringen. Dabei ist die Mithilfe der Eltern unerlässlich. Wir geben Hausaufgaben auf, mit denen – häufig auf spielerische Art – mathematische Inhalte vertieft werden.

Anmeldungen können erfolgen über die eigene Grundschule oder direkt bei unserem Sekretariat.

Wo finden die Kurse statt?

Die Angebote finden an einem Nachmittag in den Räumen der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule Ansbach (Rügländer Str. 1b statt. (Mo 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Wie werden die Kinder aufgenommen?

Unsere Sprengelschulen erhalten die Ausschreibung des Angebots mit der Bitte in Frage kommende Kinder nach Rücksprache mit den Eltern an uns zu melden.Eine Kurzbeschreibung der Symptomatik durch die Klassenleitung ist nötig.Die Einladung der Eltern erfolgt durch die Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule.

Leitung:
Astrid Braun (StRin FS)
Christiane Foltin (StRin FS)

Einige Übungsideen:

Mathe im Alltag

  • Zahlen lesen (Hausnummern, Telefonnummern selber nach Diktat oder durch Ablesen wählen, Autonummern, ...)
  • Dinge zählen (Messer, Blumentöpfe, Menschen)
  • Bei einer Autofahrt: Wer hat zuerst 10 gelbe Autos, 10 Lastwagen, 5 Kinderwägen, 10 Hunde ... gefunden? (Einer schaut rechts, der andere links)
  • Kurz Finger zeigen: Wie viele waren es?
  • Mengen bilden (z.B. beim Kochen: wir brauchen noch 5 Nudeln; beim Tisch decken: wie viele Teller brauchen wir?)
  • Ganz wichtig: Würfelspiele jeder Art
  • Geburtstag: Wie alt bist du? Wie alt ist dein Freund/ Bruder...? Wer ist älter? Wie viele Jahre?
  • Kinder freuen sich auf viele Dinge. Ein Zeitbegriff, aber auch ein Zahlbegriff entwickelt sich durch die Vorstellung: Wie oft muss ich noch schlafen, bis...

Rechenübungen für zwischendurch, für längere Autofahrten oder Wartezeiten:

  • Wenn das Kind auf Sie wartet, nicht sagen „Gleich komme ich“, sondern: „Zähl bis 100, dann komme ich.“ oder „dann gebe ich dir etwas zu trinken“ o.ä. Geht allerdings nur, wenn das Kind tatsächlich nur noch so kurz warten muss. 
  •  Eine Minute ist einmal bis 60 zählen. Also sind 5 Minuten 5 Mal bis 60 zählen. Z.B. bei einer Fahrt irgendwohin oder beim Zähneputzen. (Und wenn dem Kind das Zählen doch zuviel wird, geht zumindest die Zeit schneller um).
  • ab einer genannten Zahl weiterzählen (gar nicht so einfach!)
  • zu einer genannten Zahl die Vorgängerzahl sagen 
    („Vor 7 kommt 6, vor 17 kommt 16...“)
  •  Zahlenrätsel: z.B. „Ich denke mir eine Zahl zwischen 0 und 10.“ Die Mitspieler raten; der Rätselsteller sagt jedesmal: „Meine Zahl ist größer/kleiner als die geratene Zahl.“
  • So grenzen sich die Möglichkeiten immer mehr ein. Wer die Zahl errät, darf sich eine neue ausdenken und die anderen raten lassen. (Wenn zwischen 0 und 10 zu einfach ist, kann man natürlich auch höhere Grenzen nennen.)
  • Rechenrätsel, z.B. „Ich denke mir eine Zahl. Wenn ich noch 3 dazu tue, habe ich 8. Was ist meine Zahl?“ (Antwort: 5, weil 5 und 3 acht ist)
  • „ Von 7 nehme ich welche weg. Dann sind es noch 5. Wie viele habe ich weggenommen?
  • Ich habe 12 Büroklammern/... in der Hand. Die Hälfte nehme ich in die andere Hand. Wieviele sind in jeder Hand?“

Kontakt:

Sonderpädagogisches Förderzentrum Ansbach

Leitung: Ulrike Hahn
Rügländer Str. 1b
91522 Ansbach

Tel.: 09 81 / 48 22 88-0
Fax: 09 81 / 48 22 88 -11

E-Mail: Foerderzentrum.Ansbach​ (at) ​diakonieneuendettelsau.de

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